Ochsenschwanzsuppe ist wohl vielen Menschen als besondere Delikatesse bekannt, auch wenn sie vielleicht die meisten bisher noch nicht genossen haben. Diese Feinkost kann schon auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken.
Die Ochsenschwanzsuppe stammt ursprünglich aus Frankreich, wobei sich um ihre Entstehung verschiedene Legenden ranken. Meist hört man, dass die Ochsenschwanzsuppe zu Zeiten der Französischen Revolution zwischen 1789 und 1799 erfunden wurde, als ein verarmter Adeliger es nicht sehen konnte, dass eine Gerberei die Ochsenschwänze achtlos wegwarf. Schließlich herrschte in Frankreich zu dieser Zeit nicht gerade Wohlstand und Luxus, so dass auch das Essen manches Mal recht knapp war. Der Blaublütige soll den Gerber um einige der Schwänze gebeten haben und kochte daraus ein wohlschmeckendes Ragout. Mit den Jahren entwickelte sich aus diesen Anfängen die heute bekannte Suppe, auf die im Laufe der Zeit auch die Pariser Restaurants aufmerksam wurden. Diese boten die Ochsenschwanzsuppe als Delikatesse an und hatten schon bald großen Erfolg mit dieser neuen Köstlichkeit. Vielleicht wundert ihr euch nun ein wenig, weil die Ochsenschwanzsuppe doch eigentlich zu den englischen Nationalgerichten gehört. Auch dem kann Abhilfe geschaffen werden. Die Suppe kam nämlich durch französische Meisterköche, die im 19. Jahrhundert auf die Insel auswanderten, nach England und wurde dort noch weiter verfeinert. Die Ochsenschwanzsuppe gibt es in einer klaren und in einer gebundenen Variante. Beide Kreationen stammen ursprünglich aus Frankreich und werden in der Regel als Vorspeise in noblen Restaurants gereicht. Wie bei vielen anderen Gerichten, ist es natürlich auch bei der Ochsenschwanzsuppe Geschmackssache, ob sie mundet. Ihre Geschichte ist aber auf jeden Fall sehr interessant.











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